Freitag der 13. oder “Wie mich eine Nagellackflasche fast tötete”
Eigentlich wollte ich nur noch ins Bett. Die Tasche packen für’s Wochenende. Badewanne. Nägel lackieren. Schlafen. Das war der Plan. Arschkarte.
Aus irgendwelchen merkwürdigen Gründen lag eine Nagellackflasche plötzlich in mehrere Teile zerbrochen im Bett. Ausgelaufen. Ich also schnell versucht die Scheiße aus der Bettdecke zu bekommen. Scherben in den Müll. Weiter lackieren. Ich wollte ja schnell schlafen. Die Flasche hatte aber einen doofen Pinsel. Hat mich schon immer genervt. Welch Glück, dass von der selben Marke grad eine Flasche gestorben ist. Ich also zum Müll. Scherben gesucht. Scherben gefunden. Der Pinsel war ja noch an der Scherbe festgedreht. Ich also mit aller Kraft versucht den Pinsel loszudrehen. Wieder Arschkarte. Pinsel steckt bis heute in der Scherbe. Dafür steckte die Scherbe in meinem Daumen Blut. Überall war Blut. Zum Glück hat mich die Nachbarin mit einem Druckverband versorgt. Sonst wär’s gleich aus gewesen mit mir. Dann Krankenhaus. Notaufnahme. Warte. WARTEN. “Machen Sie Modellbau oder was ist das für ne ekelige Farbe?!” FREUNDCHEN! DAS IST NAGELLACK! Der Arzt hatte also schon mal keine Ahnung. Gut, dass sich dann der Medizinstudent um meine Wunde gekümmert hat. Ich hörte nur noch “XYZ KOMMST DU KLAR ODER SOLLEN WIR DIR HELFEN?!” vom Flur. Sauber. Wurde also zum Opfer der Wissenschaft. Naja. Immerhin habe ich den Zug am nächsten Morgen noch bekommen und bis jetzt bin ich auch noch nicht an einer Blutvergiftung verreckt. Mit diesem hässlichen, dicken Verband werde ich meine Nägel aber wohl noch ne Weile nicht lackieren können. Arme Janine.
Damit ihr’s wisst! #1
Janine arbeitet. #735
Kollege so: “Äh Janine, was machst du da eigentlich?!”
Janine so: “Ostereier malen.”
Kollege so: “HIER BRENNT GERADE DIE HÜTTE UND DU MALST OSTEREIER?!”